Bernstein 

 

 

Im Folgenden habe ich ein paar Informationen rund um Bernstein zusammengestellt.

Dafür habe ich ein paar sehr informative Bücher zur Hand genommen, welche ich am Ende des Textes auflisten werde.

 

 

Namensgebung

Bernstein hat seinen Namen aufgrund seiner Brennbarkeit erhalten (niederdeutsch börnen, bernen = brennen). Außer Succinit und Amber sind alle anderen Namen veraltet.

Amber wird im Handel noch verwendet, was als schwierig erachtet wird, da es auch als Synonym für Kopal und jüngere Fossile Harze verwendet wird, welche nicht zu den Bernsteinen gehören.

 

Hin und wieder wird Kopal mit Bernstein verwechselt. Kopal selbst ist ebenfalls ein Harz, welches mehrere Millionen, mehrere Tausende oder mehrere Hunderte Jahre alt ist.

Je älter, desto härter ist der Kopal und desto größer ist die Ähnlichkeit zu Bernstein. 

 

Des Weiteren gibt es noch weitere Harze, auf die ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte. Bei Interesse einfach in den unten aufgeführten Büchern stöbern. 

 

 

Bernsteinvorkommen

Weltweit gibt es ca. 200 bekannte Bernsteinfundorte. Die dort gefundenen Steine stammen aus verschiedenen Zeitepochen und sind von unterschiedlicher Herkunft.  

Allgemeingültig ist, dass man mehr als 20 Millionen Jahre alte Harze Bernstein nennt. 

Bernstein findet man nicht nur in der Nord- oder Ostsee, sondern wirklich weltweit. 

So gibt es Funde in Alaska, den USA, in Mexiko, Kolumbien, Nigeria, Sibirien, China, Burma, Japan, Indonesien, Neuseeland, Frankreich, Spanien, Österreich, im Libanon oder in der Schweiz.

 

Succinit ist die wissenschaftliche Bezeichnung für den baltischen Bernstein. 

Es wird vermutet, dass Succinit vor ca. 30 – 50 Millionen Jahren von Bäumen gebildet wurde. 
Zu diesem Zeitpunkt gab es an der Ostsee und in Skandinavien Laub- und Nadelbäume.
Andere nehmen an, dass Succinit im südlichen Polen und Teilen des östlichen Russlands gebildet wurde.

 

 

Eigenschaften von Bernstein

Bernstein ist ein Halbedelstein. Geologen definieren Steine als lose Fragmente von Bergarten. Obwohl dies nicht auf Bernstein zutrifft, wird er als Edelstein oder zumindest als Halbedelstein bezeichnet.

Erst mit einem Härtegrad von mehr als acht auf der Mohlschen Skala gilt ein Stein als Edelstein. Bernstein hingegen hat einen Härtegrad von zwei bis drei. Je älter der Stein ist, desto härter. 
Bernstein ist im Gegensatz zu den meisten Edelsteinen, welche aus unorganischem Ursprung sind, organischen Ursprungs – ähnlich wie auch Perlmutt, Korallen oder Elfenbein. 

Seine Dichte liegt bei 1,05 bis 1,1, daher schwimmt Bernstein in salzhaltigem Wasser.

 

 

Fälschungen

Leider gibt es sehr viele Fälschungen von Bernstein. 
Selbst „Echt-Bernstein“ wird nur aus echtem Bernsteinstaub gepresst oder aus Kunstharz und Bernsteinstücken hergestellt. 
Naturbernstein wird oft geklärt, damit Trübungen beseitigt werden oder „geblitzt“, sodass Gasbläschen platzen und sogenannte Sprenghöfe, Flakes oder Flitterchen bilden.
Imitationen existieren aus Kopal, in Kunststoff eingeschmolzenem Bernstein, Kunstharzen oder Glas. 

 

 

Bernstein als Heilstein

Wie viele andere Steine gehört auch Bernstein zu den sogenannten Heilsteinen.

 

Auf Seelenebene sagt man dem Bernstein nach, dass er ein sonniges, sorgloses Leben, ein unbedarft-fröhliches „in den Tag hineinleben“ fördern könne.

Gleichzeitig soll er dabei helfen können überlieferte Werte in eine neue Zeit zu integrieren. 
Er könnte das Gemüt aufhellen, Fröhlichkeit und Sorglosigkeit vermitteln und gegen Depressionen sowie mangelndes Selbstvertrauen helfen.

Flexibilität und Kreativität könnten durch Bernstein ebenfalls unterstützt werden.

 

Auf Körperebene könnte Bernstein die Wundheilung fördern.

Er könnte grippale Infekte mit hohem Fieber und starken Kopfschmerzen lindern sowie stoffwechselbedingte Hauterkrankungen lindern.
Ebenfalls könnte er schmerzlindernd bei Bandscheiben- und Rückenschmerzen wirken und Erkrankungen im Mund und Rachenraum positiv unterstützen.

 

Auch hierbei möchte ich auf die unten aufgeführte Literatur verweisen und nehme Abstand von der Annahme Bernstein könne richtige Medizin oder das Aufsuchen einer Fachperson ersetzen. 

 

 

Verwendete Literatur: 

 

Werner Kühni; Walter Holst, 10. Auflage, 2017: Taschenlexikon der Heilsteine. Baden und München: AT Verlag

 

Ravmuseet (Das dänische Bernsteinmuseum), 2000: Bernstein

 

Klaus Rudat; Kähler, Hans Hermann, 1993: Bernstein. Ein Schatz an unseren Küsten. Husum: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft GmbH u. Co. KG

 

Günter Krumbiegel, Brigitte Krumbiegel, 1994: BERNSTEIN. Fossile Harze aus aller Welt. Weinstadt: Goldschneck-Verlag

 

Michael Ganzelewski; Rainer Slotta, 1996: BERNSTEIN. Tränen der Götter. Husum: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft GmbH u. Co. KG

 

Michael Gienger, 1996: Lexikon der Heilsteine. Saarbrücken: Neue Erde GmbH 2000

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